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7 ultimative Tipps zum Thema „Du bist nicht Du wenn du …„

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.. Nein, nicht Hunger, sondern keine PUNKTE hast.

hunger

Du bist anderer Meinung? Wer bist du überhaupt? Wieviele Caches hast du eigentlich schon gefunden? Unter einer bestimmten Fundzahl von Caches kannst du hier doch gar nicht mitreden. Mir ist egal wie du heißt, wo du her kommst und was du für die Community schon alles getan hast. Eigentlich interessierst du mich gar nicht, außer deine Fundzahl ist es würdig beachtet zu werden. In diesem Artikel geht es nämlich um … Spannungsaufbau …

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Das Höchste aller Dinge

Dieses Gefühl, den Geocacher Olymp zu betreten, an Berühmtheit und Wichtigkeit zu wachsen und die Anerkennung von allen Seiten zu ernten ist einfach unbeschreiblich. Erst wenn du dies erreicht hast, wirst du den wahren Sinn deines Daseins verstehen. Du wirst dann irgendwann merken um was es bei unserem Hobby wirklich geht und zum Kreise der Erleuchteten gehören.

Schwarz auf weiß

sw

Lass dir nichts einreden. Es geht nicht um schöne Orte die du durch Caches zu sehen bekommst. Nein, auch nicht um unterhaltsame und kurzweilige Stunden in der Natur die dir kreative, witzige, spannende Caches bereiten.

Wichtig sind die nackten Zahlen in deiner Statistik, ausgefüllte Matrixgitter und möglichst viele schöne Bildchen. Sie sind die Werte an denen du gemessen wirst. Sie zeigen das Können und Wissen von dir, sozusagen der IQ-Wert des Geocachers, die Messlatte für deinen Stand in der Geocacher Community.

Fundzahlen, Matrix, Badges, Challenge Caches und Souvenirs sollten ein fester Bestandteil deines Vokabulars sein. Nur diese Werte kannst du schwarz auf weiß vorlegen, manchmal bestimmt manipuliert, aber was soll’s.

Mittlerweile schießen die Fundzahlen vieler Geocacher oft sehr schnell in die Höhe. Somit ist es für dich nicht so leicht hier am Ball zu bleiben. Du kommst dann nach kurzer Zeit in richtigen Stress und Zugzwang. Schließlich ist unser Hobby ja kein Spaß, sondern harte Arbeit. Man darf die Ernsthaftigkeit hier nie aus den Augen verlieren, geht es doch um die sehr wichtige Mission eine versteckte Dose zu finden. Also Schluss mit lustig, Entspannung, Spaß und nettem Zeitvertreib. Das kann man bei anderen Hobbys suchen.

Vergiss das Gerede über schöne Cacheerlebnisse bei tollen Multis,über liebevoll gebaute Stationen und kreative Ideen. Solche Caches halten dich zeitlich nur auf, also einfach nicht beachten.

Zeitverlust ist Punktverlust

In der Geocachingwelt ist Zeit nicht Geld, sondern Punkte. Schärfe dir das immer wieder ein und vergiss es niemals. Ansonsten ist dies der Anfang vom Ende und du wirst von der Cacherelite niemals ernst genommen werden. Nein, du wirst nicht einmal wahrgenommen werden.

Hier erfährst du die 7 ultimativen Tipps die nur die wahren Cacherprofis, also die absolute Elite kennen.

Tipp Nummer 1 – Nutze deine Demenz

frage

Sehr einfach und doch so effektiv. Ich gestehe, dieser Tipp ist nicht ganz neu sondern wird von vielen wahren Punkteprofis schon sehr lange ausgeführt. Diese Profis erkennt man dann meist an einer sehr hohen Fundzahl und komischerweise auch an einer gewissen Demenz.

Da fällt dir auf einmal ein dass du den archivierten Cache doch noch gar nicht geloggt hast. Was ein Glück das dir diese ganzen Nachlogs noch rechtzeitig aufgefallen sind. Einfach vergessen, kann ja mal vorkommen.

Zeitaufwand – Ziemlich gering, da am Computer einfach zu erledigen. Evtl. kommt es aber zu Diskussionen mit dem Owner. Ich weiß aber gar nicht warum er sich so hat.

Tipp Nummer 2 – Nutze deine Demenz

frage

Wie?! Was hatten wir gerade schon einmal? Egal, ich hab es halt schon wieder vergessen.

Es geht hier um das loggen der eigenen Caches. Auch hier scheint wieder eine gewisse Demenz einiger Cacher zuzuschlagen.

Stundenlang, echt stundenlang hast du deinen Cache gesucht. Was für ein Zeitaufwand. Den muss echt einer anders versteckt haben oder hattest du ihn doch woanders versteckt?

Natürlich kannst du dann auch den Cache als gefunden loggen, Hier siegt einfach die Ehrlichkeit, deswegen solltest du zu deiner Demenz stehen und durch einen Fund-Log bei deinem eigenen Cache kund tun. Versteht sicher jeder.

Zeitaufwand – STUNDEN, schließlich hast du ja deinen Cache suchen müssen. Noch länger wenn du viele Caches (vielleicht Powertrail) versteckt hast. Ja, das Cacherleben ist hart. Dafür bleiben dir Diskussionen mit dem Owner erspart. Einfach nur loggen würdest du ja nie tun.

Tipp Nummer 3 – the best Buddy – Freunde wie aus einem Holz geschnitzt

team

Du hast wieder mal keine Zeit auf Cachetour zu gehen? Deine Cacherkollegen haben dagegen das große Los gezogen und können ausgiebig cachen. Lass doch den Kopf nicht hängen. Deinen Cachernamen mit ins Logbuch einzutragen ist ja jetzt bestimmt keine große Mühe, schließlich machst du dies ja auch. Viele haben sogar schon fertige Aufkleber mit allen Cachernamen vorbereitet, die natürlich alle best Buddies mit sich führen. Gute Vorbereitung ist eben alles und deine Statistik wird wachsen und wachsen.

Die Heldengeschichten über die Cachetouren musst du danach eben auswendig lernen. Irgendwas ist eben immer.

 

Tipp Nummer 4 – „Haste mal nen Punkt für mich?“

betteln

Sicherlich bist du auch schon einmal auf der Straße wegen ein wenig Kleingeld angesprochen worden. Diese Verhaltensweise kannst du sehr gut auch beim Geocaching verwenden. Euro = Logerlaubnis – du verstehst mich?

Ich gebe dir hier mal ein paar Beispiele, die ab und an funktionieren könnten.

  • Ich habe die Dose gesehen, bin aber leider nicht hin gekommen, darf ich trotzdem online loggen?
  • Die Dose ist leider weg, ich kann dir aber das Versteck beschreiben. Darf ich online loggen.
  • Ich hatte eine alte PQ auf meinem GPS. Dadurch wusste ich nicht, dass die Dose weg ist. Darf ich online loggen?
  • Leider hatte ich meinen Stift vergessen. Lass mich bitte trotzdem online loggen.
  • usw.

Irgendwann werden dir sicher noch bessere Gründe einfallen und du wirst das Ganze zur Perfektion führen.

Tipp Nummer 5 – Mache einfach eine Zeitreise

uhr

Ja die Matrix. Viel wird darüber geredet. hier nehmen wir uns mal der 366er Matrix an. Man schaut auf die Tabelle und da ist diese Lücke, diese blöde weiße Lücke. Um das Wort blöd jetzt nochmal zu verwenden … richtig blöd ist, dass der Tag mit der Lücke jetzt leider schon vorbei ist.

Wo ist jetzt aber eigentlich das Problem. Ganz professionell löst man das Ganze jetzt mit einem realen Logeintrag bei einem Cache mit dem „Wunschdatum“. Danach nur noch der Online-Log mit dem anvisierten Datum. Alles gut. Die eigenen Ansprüche muss man halt einfach einmal zurückschrauben.

Tipp Nummer 6 – Schmeiß die Dose

dose

Auch beliebt – Dosen Zielwurf. Da macht man mal wirklich was. Man geht raus und sucht wirklich Dosen. Effektiv sollte es schon sein, deswegen sucht man sich dann gleich mal einen satten Powertrail. Da man aber die Statistik pimpen will, sollte man immer gleich ein paar Ersatzdosen mit Logbuch mit sich führen. Schließlich ist Zeit gleich Punkte. Da hat man nicht ewig Zeit zu suchen.

Findest du also die Dose nicht nach kurzer Zeit, ist ein Griff zur neuen Dose gefragt. Zielsicher platzierst du diese dann an deinem vermuteten Fundort und weiter auf Tour.

Wenn es gar nicht anders geht, überspringst du einfach manche Dose. Wie nach kurzer Zeit die Logzettel in den Dosen aussehen, wird sich kaum ein Owner die Mühe machen um das nachzuprüfen.

Tipp Nummer 7 – Lass es einfach

stressfrei

Lasse dir jetzt bitte noch einmal alle Tipps durch den Kopf gehen. Kommt dir da nicht auch das Wort Blödsinn in den Sinn?

Was soll der Ganze Mist? Warum solltest du all diese komischen und eigentlich auch völlig sinnbefreiten Tipps anwenden? Nur wegen diesen blöden Statistikpunkten, welche durch den Selbstbetrug nur noch in die Tonne zu klopfen sind? Du weißt schließlich das du dich selber anlügst und was noch schlimmer ist, du lügst auch noch die Menschen in deinem Umfeld an. Eigentlich eine ziemlich miese Basis, um auf Dauer Spaß am Hobby zu haben.

Nichts an unserem Hobby ist doch schöner, als selbst etwas dabei zu erleben. Die Natur zu genießen, kreative Stationen zu entdecken und spannende Rätsel zu lösen um am Ende zum Final zu gelangen. Lass dir doch so etwas nicht nehmen. Vergiss die Cacher, welche dich und sich nur nach den Statistikpunkten definieren. Warum machst du dich wegen der Punkte eigentlich so verrückt?

Das Beste daran? Wenn du die ganzen Tipps gar nicht erst machst, ersparst du dir richtig viel Zeit, die du mit einem guten Cache ausfüllen kannst.

Erlebnisse kann dir keiner nehmen – erlogene Punkte hast du nie besessen.

Kurze Erklärung zum Artikel

Mir selbst ist es ziemlich egal wie andere sich selbst „beschei..en“. Darum geht es mir gar nicht.

Mit diesem Artikel wollte ich dir nur noch einmal vor Augen führen, dass Einiges an Manipulation bei den Punkten möglich ist und leider auch gemacht wird. Somit noch ein Grund mehr, keinen Gedanken an die Statistik zu verschwenden. Es ist traurig wenn unser Hobby auf Punkte reduziert wird. Deswegen bin ich in diesem Artikel bewusst auf den Sarkasmus*-Zug aufgesprungen. Es ist wirklich teilweise lächerlich auf was für Ideen Cacher kommen, nur damit das Punktekonto steigt. Leider führt diese Punktejagd dazu, dass auch immer mehr die Rücksicht gegenüber der Natur sinkt.

Was ich wirklich schade finde, ist diese Zeitvergeudung. Zwar kann jeder mit seiner Zeit machen was er will, aber unser Hobby hat so viele schöne Seiten welche es zu entdecken gibt.

*Sarkasmus
Der Begriff Sarkasmus bezeichnet beißenden, bitteren Spott und Hohn, in der Literatur oft in Form der Satire oder – verschärft – der Polemik angewandte Form der Kritik an gesellschaftlichen Gegebenheiten unterschiedlicher Art. Sarkasmus ist ein latinisiertes griechisches Substantiv (σαρκασμόςsarkasmós „die Zerfleischung, der beißende Spott“, von altgriechisch sarkazein „sich das Maul zerreißen, zerfleischen, verhöhnen“, von σάρξsarx „das (rohe) Fleisch“). Die Redefigur des Sarkasmus fand schon in der antiken Rhetorik (z. B. Demosthenes, Cicero) Verwendung.

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Bin auf deine Meinung gespannt.

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